Zukunft

Dass Fans lautstark und kreativ sind, beweisen sie jedes Wochenende aufs Neue. Es wird Zeit, diese positive Dinge auch für den Kampf für eigene Belange gemeinsam zu nutzen. Wir werden nicht locker lassen und auch unabhängig vom Ausgang des Derbyboykotts in Zukunft weiter aktiv gegen überhöhte Ticketpreise angehen. Warum nicht einmal zum Auswärtsspiel fahren und die Innenstadt zu einer eigenen, friedlichen Fanmeile machen, ohne das Stadion zu betreten und viel Geld zu bezahlen? Diese Aktion darf nicht einfach einschlafen. Es gilt weiterhin den Finger in die Wunde zu legen, bis sich spürbar etwas ändert. Ansonsten sind der Preistreiberei Tür und Tor geöffnet und zukünftiger Protest wird von Seiten der Vereine einfach ausgesessen. Ein großes Anliegen, das Fans eines Vereins nicht alleine schaffen. Wir hoffen und wünschen uns ausdrücklich, dass sich Fans anderer Vereine dem „kein Zwanni für nen Steher“ anschließen. Hier gilt es auch einmal Rivalitäten über Bord zu werfen. Wir haben alle gemeinsam darunter zu leiden und sollten ebenso gemeinsam dagegen angehen. Das kann durch einzelne, eigene Aktionen geschehen, oder aber auch in Absprache. Ebenso wichtig ist, dass Fans bei Ihren eigenen Vereinen für „zivile“ Eintrittspreise einstehen. Dort ist die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und Druck auszuüben am größten. Dadurch, dass die Preise für heimische Tagestickets auch an die Preise für die Gästekarten gekoppelt sind, haben im Endeffekt alle Fans etwas davon.